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Erster UB-Test

Erster Test zu Final Cut Studio Universal Binary

In einem ersten Test prüften wir die Render-Geschwindigkeit des Final Cut Pro 5.1 Universal Binary im Vergleich zur Vorversion 5.0.4, sowie die neuen Intel-Macs gegen die alteingesessenen PowerMacs mit Motorola Power-Prozessoren. Das Ergebnis läßt sich sehen.



Eines sollte man gleich am Anfang erwähnen: Wer das UB Update installiert, braucht Zeit. Geliefert wird die Software auf sieben DVDs, wofür wir knapp eineinhalb Stunden installiert haben. Wenn auf dem Rechner schon eine alte Version von Final Cut Studio installiert ist, braucht man keine Seriennummer einzugeben; macht man das Update eines Einzelprogrammes, so benötigt man die beiliegende, neue Seriennummer. Besitzer eines älteren FCP Studios erhalten somit eine 2. Seriennumer.

Der erste Programmstart zeigt nichts Neues in den Programmen. Um die Geschwindgkeiten zu vergleichen, haben wir in einem Projekt einen DV-Clip in die Timline gelegt, mit Apfel-J auf 10% Geschwindigkeit sowie rückwärts eingestellt und anschließend den Windfilter mit 100% auf den Clip angewendet. Die Renderzeiten haben wir gestoppt und auf verschiedenen Rechnern verglichen. Die Ergebnisse waren mehr als erstaunlich!

Unsere Testmaschinen waren:


a) Apple G5 Dual 2Ghz, 1.5GB Speicher, NVIDIA GeForce 6600 LE 128MB
b) iMac G5 20" 2.1 GHz, 1.5GB Speicher, 128MB Grafikkarte
c) iMac Intel 20" 2GHz Core Duo, 1.5GB Speicher, X1600 128MB Grafikkarte
d) MacBook Pro 2GHz Core Duo, 1.5GB Speicher, X1600 128MB Grafikkarte

Die erste Überraschung war, dass Final Cut Pro 5.1 im Vergleich zur 5.0.4 Version um einiges schneller rendert. Auf einem iMac G5 mit FCP 5.0.4 wurden 4 Minuten 48 Sekunden für die Berechnung benötigt, nach dem Update nur 3 Minuten 52 Sekunden. Ähnlich verhielt es sich auf dem PowerMac G5. Hier war das Ergebnis 4 Minuten 10 Sekunden zu 3 Minuten 18 Sekunden.

Die großen Überraschung kam hingegen, als wir Apfel-R auf dem iMac Intel drückten: 53 Sekunden! Wir wollten es nicht glauben und ließen das MacBook Pro ins Rennen. Und siehe da: 59 Sekunden!



Fazit


Das Update lohnt sich in jedem Fall für alle, sowohl PowerPC- als auch IntelMac-User. Auch auf den aktuellen G5 rechnet Final Cut Pro ca. 25 - 30% schneller. Ein wirklich beachtliches Ergebnis mit knapp 350 - 400% Steigerung legen die Intelmacs an den Tag. Besonders interessant ist dies natürlich für Leute, die mit ihrem MacBook Pro unterwegs arbeiten möchten.


Test auf eigenem Rechner


Wer diesen Test selber gerne machen möchte, kann die folgenden Schritte durchführen:

Download Renderfile (5.2MB)
Download Projekt (5.1, 0.2MB)

- Den Clip in die Timeline, Apfel-J, 10% und rückwärts
- Auf diesen Clip den Video-Filter - Unschärfe - Windeffekt legen
- Doppeklick auf den Clip
- In den Filtereinstellungen auf 100% stellen
- Das Projekt sichern
- Apfel-R drücken und die Zeit stoppen

Bitte Dein Ergebnis direkt im Forum schreiben: Direktlink zum Thread





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